Zuletzt aktualisiert: 9. August 2026 · 7 Min. Lesezeit
Einen professionellen Blowout machst du zu Hause, indem du das Haar zu etwa 80% trocken föhnst, es in vier bis sechs Partien teilst und jede Strähne mit einer Rundbürste unter leichter Spannung drehst, während der Föhn von Ansatz zu Spitze bläst. Ein kurzer Stoß kalte Luft am Ende schließt die Schuppenschicht des Haares und lässt die Form länger halten.
Kurz zusammengefasst
- Beginne mit Haar, das etwa 80% trocken ist, bevor du die Rundbürste ansetzt; klatschnasses Haar gibt weniger Kontrolle und mehr Kraus-Risiko.
- Verwende immer einen Hitzeschutz, bevor du Wärme aufs Haar aufbringst.
- Teile das Haar in vier bis sechs Partien für ein gleichmäßiges Ergebnis von vorne bis hinten.
- Der Durchmesser deiner Rundbürste bestimmt das Ergebnis: dünner sorgt für mehr Locke und Volumen am Ansatz, dicker für glattere, lockerere Wellen.
- Ein kurzer Stoß kalte Luft am Ende jeder Partie schließt die Schuppenschicht, wodurch die Form länger hält.
- Ein Airstyler kombiniert Rundbürste und Föhn in einer Bewegung, was die Technik zu Hause deutlich einfacher macht.
Weiter unten erfährst du auch, warum ein Blowout zu Hause oft weniger lange hält als beim Friseur, und was du dagegen tun kannst.
Was brauchst du für einen professionellen Blowout zu Hause?
Für einen professionellen Blowout zu Hause brauchst du im Grunde vier Dinge: einen Hitzeschutz, einen Föhn mit ausreichend Leistung, eine oder mehrere Rundbürsten und Clips, um das Haar in Partien zu teilen.
Einen Hitzeschutz trägst du auf feuchtes Haar auf, bevor du mit dem Föhnen beginnst. Das ist kein überflüssiger Schritt: Hitze auf ungeschütztem Haar erhöht das Risiko von Feuchtigkeitsverlust und Schäden an der äußeren Haarschicht, vor allem bei wiederholter Anwendung.
Professionelle Föhns liefern in der Regel 1800 bis 2000 Watt, gegenüber oft weniger bei Einsteigermodellen. Mehr Leistung bedeutet, dass das Haar schneller trocknet, wodurch es kürzer der Hitze ausgesetzt ist und du seltener über dieselbe Strähne gehen musst.
Die Rundbürste bestimmt größtenteils das Endergebnis (weiter unten in diesem Artikel erfährst du, welcher Durchmesser zu welchem Effekt passt), und Clips sind unverzichtbar, um in Ruhe Partie für Partie zu arbeiten, statt gleich das ganze Haar auf einmal zu greifen.
Wie machst du Schritt für Schritt einen Blowout zu Hause?
In fünf Schritten: Haare waschen und Hitzeschutz auftragen, grob föhnen, bis es etwa 80% trocken ist, in Partien teilen, jede Partie mit der Rundbürste unter leichter Spannung von Ansatz zu Spitze föhnen, und mit einem Stoß kalte Luft abschließen.
- Wasche dein Haar und trage einen Hitzeschutz auf feuchtes Haar auf.
- Föhne grob, ohne Bürste, bis das Haar etwa 80% trocken ist. So arbeitest du mit der Rundbürste nicht in klatschnassem Haar, was weniger Kontrolle und mehr Austrocknung bedeutet, weil du länger auf derselben Strähne bleiben musst.
- Teile das Haar in vier bis sechs Partien und stecke den Rest mit einem Clip hoch.
- Nimm pro Partie eine Strähne, wickle sie um die Rundbürste und bewege den Föhn von Ansatz zu Spitze, während du leichte Spannung auf die Bürste hältst.
- Schließe jede Partie mit einem kurzen Stoß kalte Luft ab, bevor du die Bürste löst.
Eine Ausnahme bei Schritt 2: Bei feinem, welligem oder lockigem Haar überspringst du den Grobföhnschritt besser. Dieser Haartyp braucht von Anfang an die Kontrolle der Rundbürste, sonst kraust es schneller aus.
Welche Rundbürste wählst du für welches Ergebnis?
Der Durchmesser der Bürste bestimmt, wie viel Locke oder Volumen du bekommst: je kleiner der Durchmesser, desto mehr Locke und Volumen am Ansatz, je größer der Durchmesser, desto glatter und lockerer das Ergebnis.
Warum hält ein Blowout zu Hause weniger lange als beim Friseur?
Meist wegen zweier Dinge: zu wenig Spannung beim Drehen der Bürste und das Weglassen des kalten Luftstoßes am Ende jeder Partie.
Hitze öffnet vorübergehend die äußere Schicht des Haarschafts (die Schuppenschicht), wodurch das Haar in eine neue Form gebracht werden kann. Kalte Luft lässt diese Schicht sich wieder zusammenziehen und in der neuen Position schließen, was die Form fixiert. Überspringst du diesen Schritt, bleibt die Schuppenschicht etwas offener und der Blowout verliert schneller seine Form, besonders bei feuchter Luft.
Andere häufige Fehler: zu große Partien nehmen (dann kühlt die Strähne ab, bevor du fertig bist), zu viel Styling-Produkt verwenden, wodurch das Haar platter fällt, und eine Bürste wählen, die nicht zur Haarlänge passt.
Kannst du einen Blowout ohne separate Rundbürste und Föhn machen?
Ja. Ein Airstyler kombiniert die Funktion von Rundbürste und Föhn in einem Tool, sodass du nicht mehr mit zwei separaten Geräten jonglieren musst, während du versuchst, Spannung auf dem Haar zu halten.
Der Airstyler Pro Ceramiq funktioniert zum Beispiel bei jedem Haartyp, von 1A bis 4C, mit austauschbaren Aufsätzen für verschiedene Ergebnisse, von straffem Volumen bis lockeren Wellen. Der Aufsatz ist vollständig keramisch beschichtet statt mit einer dünnen Sprühschicht, was für eine gleichmäßigere Wärmeabgabe beim Drehen sorgt und der Grund dafür ist, dass es 2 Jahre Garantie darauf gibt.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert es, einen Blowout zu Hause zu machen?
Bei schulterlangem bis langem Haar rechnest du meist mit 20 bis 40 Minuten, inklusive Grobföhnen und der Arbeit mit der Rundbürste pro Partie. Kurzes Haar geht schneller, dickes oder sehr langes Haar kann länger dauern.
Hält ein Blowout zu Hause genauso lange wie beim Friseur?
Mit der richtigen Technik (ausreichend Spannung, nicht zu große Partien und immer mit kalter Luft abschließen) kommst du sehr nah heran. Feuchte Luft, feines Haar und das Weglassen des kalten Luftstoßes sind die Hauptgründe, warum ein Blowout zu Hause schneller zusammenfällt.
Muss ich Styling-Produkt für einen Blowout verwenden?
Ein Hitzeschutz ist eigentlich immer nötig, sobald du Wärme verwendest. Zusätzliches Styling-Produkt (wie ein Volumenspray oder eine Blow-Dry-Lotion) ist optional und hängt vom gewünschten Ergebnis ab, aber verwende es sparsam: zu viel Produkt macht das Haar schwerer und platter statt voller.
Kannst du bei kurzem Haar einen Blowout machen?
Ja, mit einer Rundbürste mit kleinerem Durchmesser (15 bis 20 mm) und kleineren Partien, da weniger Länge vorhanden ist, um Spannung zu halten. Die Grundtechnik (grob föhnen, unter Spannung drehen, mit kalter Luft abschließen) bleibt gleich.
Auf der Suche nach einem Tool, das das Drehen mit einer losen Rundbürste überflüssig macht?
Der Airstyler Pro Ceramiq kombiniert Drehen und Föhnen in einer Bewegung, mit einem vollständig keramisch beschichteten Aufsatz und austauschbaren Aufsätzen für jeden Haartyp, von 1A bis 4C. In einer Kundenumfrage unter 214 Nutzerinnen und Nutzern nach 30 Tagen Gebrauch gaben 96% an, dass die Locke mindestens 24 Stunden hielt, 87% erlebten direkt weniger Haarschäden, und 97% würden Ace & Taylor weiterempfehlen.
Zahlen basieren auf einer eigenen Kundenumfrage von Ace & Taylor unter 214 Nutzerinnen und Nutzern, keine unabhängige klinische Studie.
Geschrieben vom Ace & Taylor Team, basierend auf klassischen Blow-Dry-Techniken aus der Friseurwelt und alltäglichen Kundenfragen zum Styling mit unseren eigenen Tools.



